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Brazilian Jiu Jitsu


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Eckdaten
Begründer: 
Carlos und Helio Gracie
Herkunft: 
Brasilien
Südamerika
Zeitliche Einordnung: 
1925
Klassifizierung
Art der Kampfkunst: 
Kampfsport
Waffeneinsatz: 
ohne Waffen
Fotos und Videos
Video des Kampfstils: 
"Subs from Hell" by D. Fodaum.

In Brasilien entwickeltes Jiu-Jitsu

Carlos Gracie lernte von dem Japaner Mitsuo Maeda die Grundlagen des Judo.
Maeda lernte als Kind Sumo-Ringen und kam mit 17 Jahren an die Kodokan-Judoschule in Tokio, wo er den 4. Dan erwarb. Später kam er als Profringer nach Amerika und Europa.

Die Familie Gracie entwickelte ihren eigenen Ringerstil.
1925 eröffnete Carlos Gracie seine Schule in Rio de Janeiro.
Der jüngste und schwächste Bruder, Helio Gracie, legte besonderen Wert auf die Bodenarbeit, weil er dort seine körperlichen Defizite kompensieren konnte. 1980 brachten seine Söhne das brasilianische Jiu-Jitsu nach Kalifornien.

Viele Techniken kommen aus dem Judo. Sie wurden aber durch Schlag- und Tritttechniken zu einer MMA-Sportart erweitert.

Charakteristisch ist der Bodenkampf. In der Oberlage werden Hebel, Würgen und Schläge eingesetzt.

Die Unterlage ist eine Verteidigungsstellung. Hier wird durch eine Beinschere versucht, den Gegner zu kontrollieren.

Lexikon Trivia

304 Kampfstile gelistet


aus 47 Ländern
von 147 Begründern

ohne Waffen: 171
optionale Waffen: 90
nur mit Waffen: 43


innere: 33
äußere: 114
Kampfsport: 157